Sächsisches Silber oder die Maränen  vom  Markleeberger See

Eine gute Nachricht – die Bestände der Kleinen und Großen Maräne in den rekultivierten Tagebauseen um Leipzig,  haben sich bestens entwickelt. Erfreulicher Weise konnten diese gezielt und kontinuierlich in den letzten zwei Jahren mit der Angel gefangen werden. Wir haben spektakuläre Drills von Großen Maränen erlebt und das Fangen der Kleine Maräne hat uns manchmal an das Heringsangeln erinnert.

Die nachfolgend erklärten  Methoden waren erfolgreich an den Gewässern: Markleeberger See, Schladitzer See und Werbener See.

Es steht noch die Beangelung folgender, besetzter  See  aus und dies wird mit absoluter Sicherheit noch eine Menge Überraschungen hervorbringen: ………………………..noch ausfüllen Friedel!!!

Sie werden denken „Maränenangeln – Noch nie gehört, wie geht das denn?

Es  funktioniert vom Boot und vom Ufer aus, mit und ohne Schwimmer – es kommt auf die Situation an.

Da sich diese Fische zu einem großen Teil von Mückenlarven ernähren, fischen wir mit der Hegene, also einem aus 5 künstlichen Nymphen bestehenden System.

Diese Nymphen, gebunden auf superscharfe Haken der Größen 12-20 (Kamasanhaken B100),  werden  einfach mittels beweglichem Schlaufenknoten an 2-3 cm kurze Seitenarme in Abständen von 30 cm an einem Vorfach zur Hegene geknüpft. Dabei sollte nur bestes Vorfachmaterial, zum Beispiel Stroft GTM oder 100% japanische Fluorokarbon (Dynacast oder Riverge), verwendet werden und jeder einzelne  Knoten ist sehr sorgfältig auszuführen, denn eine 50er Maräne ist ein Kämpfer.   Die fängigsten Farben für die Nymphen sind Kombinationen aus Schwarz, fluoreszierend Rot, Grau, Braun und Metallic-Effekte. Am unteren Ende der Hegene befindet sich ein Wirbel mit Einhänger – zur Bleibefestigung. Das Blei-Gewicht beträgt meist 4-10g, beim Schwimmer-Angeln vom Boot ca. 30g und wenn Sie vom Ufer fischen 30 -50g.

 

Diese Hegene wird meist grundnah mit Microbewegung oder langsamen Auf-und Abbewegungen in dem Gewässerbereich präsentiert, wo die Fische adäquat ihre Nahrung aufnehmen.  Im April/Mai/Juni  fressen die Fische  in den sich am schnellsten erwärmten Seebereichen, dort wo es zwischen 5 bis10 m tief ist. Später im Juli/August/September beißen die Maränen in 10-30m tiefen Wasser.  Weniger Nymphenbewegung ist dabei meist fängiger. Vermeiden Sie daher starkes Abdriften der Montage durch Wind, Bootsdrift  oder Schwenken des Bootes an einem Anker. Haben Sie die Fische gefunden , schalten Sie das Echolot zeitweise aus. So vermeiden Sie unnötige Scheuchwirkungen.  Treffen Sie die Fische im 5-10 m tiefen Wasser an, fischen Sie nicht direkt unter dem Boot. Die Scheuchwirkung des Bootes ist zu groß.  Angeln Sie im Abstand von 10-12 m vom Boot mit der Pose und Sie werden wesentlich mehr Bisse bekommen.

Zur Bißerkennung beim Posenangeln:  Posen zum Maränenangel mit einer Tragkraft von 25-30 g sind schon kleine Seeschifffahrtszeichen.  Bei Wellengang sorgen diese Spezialschwimmer für die reizvolle Bewegung der Nymphen am System. Die Maränen schnappen danach, haken sich durch das 25-30 g schwere Blei meist selbst und schwimmen nach oben. Sie sehen den Biß immer als wunderbaren Ausheber.

Zur Bißerkennung ohne Pose: Sie benötigen dafür eine Rute mit einer gut sichtbaren, sensiblen Rutenspitze, welche sich bei einem Gewicht von 4-10 g schon merklich biegt. Denn auch hier werden Sie meist einen Hebebiß bekommen. Dieser muß sofort quitiert werden, sonst hängt der Fisch nicht.

Der Drill: Richtig munter werden die Maränen erst, wenn es aus der Tiefe Richtung Oberfläche geht. Das Temperament ähnelt einer Meerforelle. Das weiche Fischmaul lässt schnell den Haken ausschlitzen. Verwenden Sie also eine weiche, parabolische Rute  und Schnur mit viel Dehnung. Halten Sie den Kescher griffbereit. Das Keschernetz sollte aus Monofile bestehen, somit lassen sich die Nymphenhaken leichter entfernen. Aus diesem Grunde ist es auch empfehlenswert, wenn möglich, monofile  Ankerleine zu verwenden.

Nicht selten haben wir überraschende Beifänge gehabt. Plötzen, Rotfedern, sehr oft wunderschöne Barsche und sogar ein Hecht war dabei.

Beim Angeln auf Maränen  erwartet Sie  ein abwechslungsreiches, spannendes  Fischen auf kampfstarke Fische und letztendlich bei Erfolg – ein unvergesslicher Angeltag und eine absolute Delikatesse auf dem Küchentisch! Man sollte diese Fische räuchern oder braten,  nicht kochen oder dünsten. Servieren Sie  mit Kartoffeln und einem Glas Wein und dieses Mahl wird zum Gaumenschmaus.  Aber Achtung !  Sächsisches Silber macht süchtig!

Tight Lines

Der Angelsachse

Leipzig-Dölzig

 

Fängige Maränennymphe-Nymphe Fluo Red   zum Selberbauen 

Haken

Körper

Rippung

Kopf

Kamasan B100

Größe 12-20

UNI-Thread 6/0 Fluo Red

UNI-A-Nylon 3/0 Black oder Red

UNI-A-Nylon Black

 

 

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